
Aktuelles
Abitur – und dann?
Unter diesem Motto bot die START-Stiftung am 4. und 5. Dezember zum zweiten Mal allen angehenden Abiturienten die Gelegenheit, sich umfassend über Studienfächer, die Hochschullandschaft in Deutschland, Studienfinanzierung und studentische Organisationen zu informieren. Neu war in diesem Jahr die Zusammenarbeit mit dem Studienkompass, der das START-Team bei der Vorbereitung unterstützte und 90 eigene Teilnehmer nach Frankfurt schickte. Dadurch konnte nicht nur das Gesamtprogramm der Veranstaltung erweitert werden, den Stipendiaten bot sich auch eine zusätzliche wichtige Gelegenheit des „Netzwerkens“.
Zum Auftakt lud die START-Stiftung sieben interessante Persönlichkeiten aus Wirtschaft, öffentlichem Leben und Kultur ein, die – moderiert von Antje Schulz (Leiterin Bildungsprogramm) und Andrea Mohr (Referentin KarriereSTART) – ihre teils ungewöhnlichen Karrierewege vorstellten. Ein reger Diskussionsaustausch mit den Stipendiaten schloss sich der Talk-Runde bis spät in den Abend an. Am Samstag gab es neben Vorträgen und Workshops einen Marktplatz mit Ständen, an denen die Teilnehmer mit über 25 Vertretern von Studienförderwerken und Hochschulen ins Gespräch kamen. Die Bundesagentur für Arbeit stellte außerdem drei ehrenamtliche Berater aus den Hochschulteams ab, die individuelle Studienberatungen anboten.
Am Abend fuhren die Stipendiaten mit einem gut gefüllten Rucksack aus Infomaterial, neuen Ideen und festen Entscheidungen zurück in ihre Bundesländer.
Yes, we can! - Abiturientenreise 2009 nach Washington D.C.
„Herzlichen Glückwunsch: Ihr seid durch Eure hervorragenden Leistungen im Abitur die Teilnehmer der diesjährigen Bildungsreise nach Washington!“ hieß es im August für Dragana Stojkovic aus Dortmund, Ekaterina Feldmann aus Bielefeld, Handan Yasak und Ehsan Ahmadkhani aus Bremen sowie für Duc Do Minh aus Erfurt. Organisiert und betreut von der START-Stiftung, konnten die fünf Abiturienten vom 30.09. bis zum 8.10.2009 die Hauptstadt der Vereinigten Staaten besuchen und dabei interessante Einblicke in die amerikanische Geschichte und Kultur, das amerikanische Bildungssystem sowie in Politik und Wirtschaft bekommen.
Im Zentrum der Reise stand jedoch die Hertie-Lecture am Deutschen Historischen Institut (DHI) in Washington, bei der in diesem Jahr der frühere Botschafter Frank Elbe über seine Erfahrungen bei der Aushandlung des Zwei-plus-Vier-Vertrags berichtete, dessen Zustandekommen er als Leiter des Leitungsstabes und Büroleiter von Außenminister Hans-Dietrich Genscher Ende der 80er Jahre entscheidend beeinflusst hatte. Im Anschluss war die Gruppe zum jährlich von der Deutschen Botschaft ausgerichteten Empfang anlässlich des 3. Oktobers eingeladen, zu dem sich ca. 3.000 Personen des öffentlichen Lebens aus Deutschland und den USA im Garten der Deutschen Botschaft einfanden.
Weitere Termine führten die START-Abiturienten unter anderem ins Büro des demokratischen Abgeordneten im Repräsentantenhaus Luis V. Guiterrez, in das History Department der American University sowie zur Weltbank. Darüber hinaus gab es aber auch Zeit, die vielfältigen Museen der Stadt sowie die zahlreichen Monumente und Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Am Ende der einwöchigen Reise waren sich die Abiturienten einig, dass sie möglichst bald ihre auf der Reise gewonnenen Eindrücke weiter vertiefen wollen.
Ein ausführlicher Bericht zur Reise steht hier zum Download bereit.
BIZ-Camp 2009: Schüler sein – Unternehmer werden
Unter dem Motto „Schüler sein – Unternehmer werden“ fand vom 18. bis 23. Oktober 2009 das zweite Frankfurter BIZ-Camp in Frankfurt am Main statt. Erneut trafen sich Stipendiaten von NFTE Deutschland e.V., dem Frankfurter Union International Club e.V. und der START-Stiftung im BIZ-Camp, um die beste Nachwuchs-Geschäftsidee zu entwickeln.
Ziel des BIZ-Camps ist es, bei den Schülerinnen und Schülern selbstständiges und eigenverantwortliches Denken zu fördern und ihnen so zu helfen, ihre individuellen Fähigkeiten und Talente zu entdecken und ihre berufliche Zukunft aktiv zu gestalten.
Bei den insgesamt 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern handelte es sich um eine bunte Mischung aus Haupt-, Real-, Gesamtschülern und Gymnasiasten der neunten und zehnten Klassen aus ganz Deutschland, mit unterschiedlichem sozialen und kulturellen Hintergrund. Im BIZ-Camp hatten sie die Chance unternehmerisches Denken und Handeln zu lernen und praktisch zu erproben. Die Jugendlichen erhielten wirtschaftliches Basiswissen, entwickelten dann ihre eigene Geschäftsidee, indem sie die Finanzierung und das Marketingkonzept erstellten und abschließend ihre Geschäftsidee einer Jury präsentierten. Die besten Geschäftsideen wurden mit Preisen prämiert.
Der 16-jährige START-Stipendiat Michael Rosenthal aus Bremen konnte die Jury besonders überzeugen mit seiner Geschäftsidee „tischnotiz“, einer Internetplattform unter dem Motto „Schüler helfen Schülern“. Schüler können hier Fragen einstellen, auf die andere Schüler antworten. Um die Richtigkeit der Antworten beurteilen zu können, werden die eingestellten Antworten nach Qualität bewertet.
Zum ersten Mal wurde zudem der Sonderpreis „Social Entrepreneurship“ verliehen. Der 15-jährige START-Stipendiat Suginthan Markandu aus Homburg begeisterte die Jury mit dem Geschäftskonzept „BlindConnection“. Er möchte Aktivitäten für Blinde und Menschen mit Sehschwäche organisieren und sich für die gesellschaftliche Integration einsetzen.


