EngagementKonferenz #BewegtEureStadt

Der diesjährige START-Abschlussjahrgang kam zwei Tage lang in Berlin zusammen, um gemeinsam ein Zeichen für ein starkes, solidarisches und engagiertes Miteinander zu setzen.

Unter dem Motto #BewegtEureStadt hat die START-Stiftung rund 300 Jugendliche mit Migrationserfahrung am 25. und 26. Juni zur zweitägigen Engagement-Konferenz eingeladen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage: Wie können wir Demokratie in Deutschland und Europa zukunftsfähig gestalten?

#BewegtEureStadt ist ein Appell an die Gesellschaft und die Politik, das eigene Umfeld zu beobachten, Probleme sowie Missstände zu erkennen und diese gemeinschaftlich anzupacken. „Für uns ist klar: Engagement kann nicht verordnet werden. Wir können aber Rahmenbedingungen schaffen, damit sich jede und jeder engagieren kann. Der Leitspruch ‚Wir kümmern uns um die Kümmerer!‘ gilt
natürlich auch für die mehr als 30 Millionen Menschen, die sich in unserem Land freiwillig für eine gute Sache einsetzen – und die damit einiges bewegen“, so Stefan Zierke, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), in seiner Eröffnungsrede.
Auf dem Podium diskutierten Luisa Neubauer, Klimaschutzaktivistin und deutsche Hauptorganisatorin der Fridays for Future Bewegung, Anne Rolvering, Geschäftsführerin der Schwarzkopf Stiftung Junges Europa, Lena Rickenberg, Projektleiterin Tag der Nachbarn der nebenan.de Stiftung, und Philipp von der Wippel, Geschäftsführer vom Social Start-up ProjectTogether, zur Zukunft unserer Demokratie.
„Zehntausende bringen diese Tage den Klimaschutz auf die Straße – ausschließlich getragen durch persönliches Engagement. Und nicht nur hier, sondern überall verändert und prägt Engagement junger Menschen Gesellschaft, was nicht genug gewürdigt und unterstützt werden kann.“, forderte Luisa Neubauer.

Besuche bei 27 Berliner Initiativen

Am zweiten Tag der Engagement-Konferenz nahmen die rund 300 von START geförderte Jugendliche mit Migrationserfahrung an der Engagement-Rallye teil. Sie besuchten 27 Berliner Initiativen und gemeinnützige Projekte, die unsere Gesellschaft auf vorbildliche Weise gestalten – von der Berliner Tafel, über Greenpeace bis hin zu Foodwatch. Durch den Austausch erweiterten sie ihr Netzwerk, um gesellschaftliche Veränderung voranzutreiben und eine zukunftsfähige Demokratie zu ermöglichen.
Stellvertretend für die Jugendlichen forderte Norman Nory von seiner Generation: „Beteiligt euch aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft, denn es geht um eure Zukunft!“.

START-Geschäftsführer Michael Okrob will mit Veranstaltungen wie dieser zeigen, dass „Jugendliche – ob mit oder ohne Migrationserfahrung – mit ihrem Engagement und ihren Ideen ernst genommen werden müssen, damit wir auch in Zukunft in einer offenen und solidarischen Gesellschaft leben“