
START – Das Schülerstipendienprogramm
für engagierte Zuwanderer
Talent und Leistungsbereitschaft sollten sich unabhängig von Herkunft, Status und Umgebung entfalten und eine Gesellschaft bereichern können. Das Stipendienprogramm START will engagierten Jugendlichen mit Migrationshintergrund verstärkt die Möglichkeit zu einer höheren Schulbildung und damit bessere Chancen für eine gelungene Integration und zur Teilhabe an der Gesellschaft bieten. START will Zuwandererkarrieren den Weg bereiten und junge Menschen bei ihrer Entwicklung begleiten – als Ansporn zur Integration, als „Investition in Köpfe“ und als Beitrag zur Toleranz unter jungen Menschen in Deutschland.
Mit START sollen junge Zuwanderer in Deutschland erfahren, dass sie hier willkommen sind, dass Leistung sich lohnt und dass es hier eine echte Chance für sie gibt. START möchte sie auf ihrem Weg begleiten und unterstützen.
2002 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung in Hessen begonnen, wird das Programm heute von der START-Stiftung gGmbH, einer Tochtergesellschaft der Hertie-Stiftung, zusammen mit rund 100 Partnern – Ministerien, Stiftungen, Unternehmen, Vereinen und Privatpersonen – in 14 Bundesländern durchgeführt: Aus START ist eine kleine Bürgerbewegung geworden. Auch in Österreich gibt es in Wien und in Vorarlberg START-Initiativen (www.start-stipendium.at).
Was START bewirkt
- START schafft ein Netzwerk. START-Stipendiaten werden sich untereinander zum Vorbild, teilen ihre Erfahrungen und Perspektiven und geben sich gegenseitig Halt.
- START mobilisiert die Stipendiaten, ihr gesellschaftliches Engagement zu steigern und Verantwortung für andere zu übernehmen.
- 360 START-Stipendiaten haben bereits ihr Abitur absolviert, über 40% mit einem Schnitt von 1,9 und besser.
- Etwa ein Drittel der Abiturienten hat ein Stipendium bei einem Studienförderwerk erhalten.
- START-Stipendiaten sehen sich als aktiven Teil der Zivilgesellschaft und möchten durch eine erfolgreich eingenommene Bürgerrolle gesellschaftliche Verantwortung übernehmen.

