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Aktuelles

7. Oktober 2010

Rede des Bundespräsidenten zum Tag der Deutschen Einheit

Zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit hielt Bundespräsident Christian Wulff am 3. Oktober 2010 in Bremen eine vielbeachtete Rede. Sie trägt den Titel „Vielfalt schätzen – Zusammenhalt fördern“ und legte einen ihrer thematischen Schwerpunkt auf die Integration von Zuwanderern in der Bundesrepublik Deutschland. In diesem Zusammenhang erwähnte und zitierte der Bundespräsident auch den offenen Brief, den die START-Stipendiatensprecher an Dr. Thilo Sarrazin verfasst haben (siehe untenstehenden Eintrag vom 16. September 2010).

Wir freuen uns sehr darüber, dass dieser offene Brief eine solche Beachtung erfährt und den Einsatz der START-Stipendiatensprecher auf besondere Weise würdigt.

Die Rede von Bundespräsident Christian Wulff kann unter folgendem Link nachgelesen und heruntergeladen werden:

http://www.bundespraesident.de/-,2.667040/Rede-von-Bundespraesident-Chri.htm


16. September 2010

Offener Brief der START-Stipendiatensprecher an Dr. Thilo Sarrazin

Die START-Stipendiaten haben die Debatten um Thilos Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ und seine Thesen zur Integration von Migranten in den vergangenen Wochen intensiv verfolgt und miteinander diskutiert. Nun haben sie sich entschlossen, einen offenen Brief an Herrn Sarrazin zu schicken

Sehr geehrter Herr Dr. Sarrazin,

eine große Welle der Empörung, aber auch der Zustimmung, löste ihr Buch „Deutschland schafft sich ab“ in den letzten Wochen aus und so liegt es nahe, dass Sie in diesen Tagen viele Zuschriften bekommen. Aber vielleicht gewinnen wir ja doch Ihre Aufmerksamkeit mit unseren Worten…..

Den Brief können Sie hier in voller Länge nachlesen.


14. September 2010

Wächst die Seuchengefahr?

START-Sommerakademie in Kooperation mit der Bildungsinitiative „Mut zur Nachhaltigkeit“

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Ob Aids, Malaria oder Tuberkulose, ob „normale“ Grippe oder Vogelgrippe - Infektionskrankheiten sind bedrohlicher als je zuvor. Vor einigen Jahrhunderten bedeuteten Epidemien auch in Mitteleuropa den Tod für ganze Generationen. Heute sieht sich der Mensch wieder mit Krankheiten konfrontiert, die man längst besiegt glaubte. Außerdem geht eine permanente Gefahr von neuen Erregern aus. Schlagzeilen wie "Schweinegrippe erreicht Deutschland" oder "Viren auf dem Vormarsch" machen deutlich: Epidemien bleiben eine globale Herausforderung und ziehen ganz vielfältige Auswirkungen für die Gesellschaft nach sich.

Mit dieser aktuellen Thematik befassten sich 19 START-Stipendiatinnen und Stipendiaten vom 19.-24. Juli 2010 bei der Sommerakademie „Globale Epidemien, Armut und Entwicklungszusammenarbeit“, welche in Kooperation mit der Bildungsinitiative „Mut zur Nachhaltigkeit“ in der Europäischen Akademie Otzenhausen stattfand.

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Während der Akademiewoche bekamen die Teilnehmer einen Überblick über die großen Seuchen der Gegenwart und ihre Entstehung. Sie befassten sich mit dem Zusammenleben von Mensch und Mikrobe und mit aktuellen Gefahrenquellen für die Ausbreitung alter und neuer Seuchen. Thema waren auch die globalen Herausforderungen, die Infektionskrankheiten mit sich bringen. Der Zusammenhang von Armut und Infektionskrankheiten wurde herausgearbeitet und die Stipendiaten lernten Strategien internationaler Kooperationen zur Eindämmung und Verhinderung von Seuchen kennen.

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Die Jugendlichen erarbeiteten sich das Thema in Workshops, Diskussionsrunden und Kleingruppen und bekamen zudem Einblick in die praktische Arbeit: Bei Gesprächen mit einem Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen, der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe und beim Besuch des Instituts für Infektionskrankheiten am Universitätsklinikum des Saarlandes konnten die Teilnehmer all ihre Fragen zur Mitarbeit in internationalen Hilfsprojekten und zur Forschungsarbeit in einem Krankenhaus loswerden.

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Stipendiat Said-Mustafa

»Ich möchte ein sehr gutes Abitur ablegen, um damit das Fundament für eine gesicherte Zukunft zu legen.«

Said-Mustafa (19 Jahre)