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Aktuelles

11. September 2009

START-Stipendiatin erhält Förderpreis des Landes Hessen für besonderes freiwilliges Engagement

Der Förderpreis für besonderes freiwilliges Engagement von Kindern und Jugendlichen wird seit 1999 verliehen. Für 2008/2009 hat der Hessische Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit, Jürgen Banzer, sechs ehrenamtliche Initiativen aus Hessen für besonderes freiwilliges Engagement von Kindern und Jugendlichen ausgezeichnet. Die Ausschreibung des Förderpreises stand in diesem Jahr unter dem Motto „Wir engagieren uns sozial: Für die Gemeinschaft und gegen Benachteiligung“.

Fana Issak

Fana Issak, START-Stipendiatin aus Hessen, erhält den Förderpreis für ihren außergewöhnlichen Einsatz bei dem Engagement für die Gemeinschaft. Fana leitet bereits seit acht Jahren Tanzgruppen (v.a. HIP-HOP) für Jugendliche in ihrem Alter und für jüngere Schüler. Sie ist als Jugendgruppenleiterin aktiv in einer Kirchengemeinde und organisiert und leitet dort zudem Veranstaltungen, wie z.B. Kinderbibelwochen. Auch in der Schule engagiert sie sich. Sie gibt schwächeren Schülern im Projekt „Lerncoach“ Nachhilfe, leitet die Hausaufgabenbetreuung, ist Schul- und Jahrgangssprecherin, organisiert zahlreiche Veranstaltungen in der Schule mit und lässt sich gerade vom Roten Kreuz in einem Schulsanitäterprojekt als Sanitäterin ausbilden.

Mit der Vergabe des Förderpreises verfolgt die Landesregierung zwei Ziele: Zum einen soll das ehrenamtliche Engagement junger Menschen in Hessen öffentlich bekannt gemacht werden. Zum anderen wird hierdurch das großartige Engagement von Gruppen und Personen in der Kinder- und Jugendarbeit gewürdigt und unterstützt. Mit dem Förderpreis sollen auch Jugendliche ermutigt werden, sich ehrenamtlich zu engagieren. Die ausgewählten Initiativen und Personen haben Vorbildcharakter und regen zur Nachahmung an.


1. September 2009

Mitarbeiter der START-Stiftung spenden ihre Arbeitszeit

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Der diesjährige Betriebsausflug der START-Stiftung stand ganz im Zeichen der guten Tat. Wir verbrachten einen Tag im Kinder- und Jugendtreff Nieder-Eschbach, dem wir unsere Arbeitskraft zur Verfügung stellten. Dort stand auch schon das nötige Material bereit: Farbe, Eimer, Pinsel, Abdeckfolien, Schaufeln und Pflanzen. Schnell war klar, was zu tun war, und wer welche Aufgaben übernehmen sollte. So geschah es, dass in den knapp acht Stunden Decken, Wände sowie Türen einen neuen farblichen Anstrich bekamen, und ein kleiner Garten mit Himbeer- und Johannisbeersträuchern angelegt wurde. Trotz körperlicher Anstrengung ging das START-Team eifrig und mit guter Stimmung ans Werk.

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An dieser Stelle möchten wir uns herzlichst bei allen Kolleginnen und Kollegen für den großen Einsatz und die geleistete Arbeit bedanken. Unser Dank gilt auch den Mitarbeitern des Kinder- und Jugendtreffs Nieder-Eschbach, die uns während unseres Arbeitseinsatzes sehr fürsorglich bewirteten.


26. August 2009

START Ferienakademie Neurowissenschaften

in Kooperation mit dem Schülerlabor Neurowissenschaften und dem Hertie-Institut für klinische Hirnforschung in Tübingen

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Welche Abläufe in unserem Gehirn machen es möglich, dass wir einen Tennisball mit dem Schläger treffen? Durch welche Mechanismen altert das Gehirn und warum werden manche Menschen im Alter dement. Womit befassen sich Hirnforscher eigentlich? Warum ist Hirnforschung gerade so populär? Und auf welche Lebensbereiche nehmen ihre Ergebnisse Einfluss?

Während der Ferienakademie Neurowissenschaften vom 26. - 31. Juli 2009 befassten sich 20 START-Stipendiatinnen und Stipendiaten aus ganz Deutschland mit aktuellen neurowissenschaftlichen Fragestellungen: Im Schülerlabor Neurowissenschaften in Tübingen untersuchten sie menschliches Sehverhalten, elektrische Fische, Riesenneuronen von Schnecken und die Reizverarbeitung im Gehirn. In Kleingruppen führten die Stipendiaten Experimente zu selbst entwickelten Fragestellungen und Thesen durch.

Ferienakademie Neurowissenschaften

Bei einer Hospitation im Hertie-Institut für Klinische Hirnforschung erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Spitzenforschung und sie kamen während der Akademiewoche in den persönlichen Kontakt und Austausch mit Tübinger Neurowissenschaftlern des Hertie-Instituts für Klinische Hirnforschung, der Universität Tübingen und des Max-Planck-Instituts.

Des weiteren beschäftigten sich die Stipendiaten in einer Diskussionsrunde mit einem Mediziner und Ethiker mit den Konsequenzen der Hirnforschung für die Gesellschaft, sahen einen Film über den Neurowissenschaftler und Nobelpreisträger Eric Kandel und konnten die Universitätsstadt Tübingen erkunden.

Die Ferienakademie Neurowissenschaften war eine rundum gelungene Ferienwoche. Die Stipendiaten setzten sich intensiv mit verschiedenen aktuellen Fragestellungen und Forschungsgebieten aus dem neurowissenschaftlichen Bereich auseinander und konnten zahlreiche Erfahrungen und Anregungen, sowohl für den Schulunterricht als auch für die weitere berufliche Orientierung, mitnehmen.

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Stipendiat Rabih

»Es ist mir wichtig, dass ich ein gutes Beispiel für die Integration bin.«

Rabih (20 Jahre)