
Aktuelles
Der aktuelle START-Newsletter ist da!
Im ersten Halbjahr 2011 ist eine Menge bei START passiert: die START-Stipendien-Ausschreibung 2011, spannende Ferienakademien und weitere Veranstaltungen für unsere Stipendiaten, das START-Jahrestreffen und vieles mehr...
Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen unseres neuen Newsletters!
Fußballschuhe statt Flip-Flops
Ihre Ferien verbringen 16 START-Stipendiatinnen und -Stipendiaten dieses Jahr nicht am Strand, sondern auf dem Fußball-Platz. Sie sind Teilnehmer der dritten START-Fußball-Ferienakademie im niedersächsischen Barsinghausen. Dieses Jahr neu: Die Jugendlichen verbessern nicht ihre eigene Spieltechnik, sondern absolvieren den Basislehrgang der DFB-Jungtrainerausbildung (Teil 1: Profil Kinder und Jugend, Trainer-C-Breitenfußball). Hierfür werden ihnen sportpädagogische Grundlagen und Kompetenzen in den Bereichen der Trainingslehre und Trainingspraxis vermittelt. Die Stipendiaten lernen, wie man ein Training insbesondere mit Kindern und Jugendlichen plant, organisiert und durchführt. Als praktische Übung planen die Teilnehmer im Laufe der Woche selbst Mustertrainingseinheiten für ihre Mitstipendiaten und führen sie selbst durch. Als kleine Belohnung winkt am Ende der Akademie eine Teilnahmebescheinigung. Das bedeutet: Dieser Lehrgang wird denjenigen angerechnet, die zu einem späteren Zeitpunkt Teil 2 und 3 der Jungtrainerausbildung absolvieren.
Mit diesem Angebot lernen die Stipendiatinnen und Stipendiaten den Fußball auf eine neue Weise kennen. Vor allem dient die Akademie dazu, Spaß und Begeisterung im Fußballsport auch effektiv an Jüngere weiterzugeben. Darüber hinaus stärkt die Ausbildung die sozialen und kommunikativen Kompetenzen der Schüler und bietet ihnen zusätzliche Anreize für das gesellschaftliche Engagement im Sport, beispielsweise als aktive Helfer bei Spiel- und Übungszeiten in Schul-AGs oder im Verein.
Die START-Ferienakademie 2011 ist ein Kooperationsprojekt der START-Stiftung und dem Niedersächsischen Fußballverband (NFV) und wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages.
START-Stipendiaten schnuppern Bankenluft
Für 20 START-Stipendiaten eröffnete sich in den Osterferien die Möglichkeit das Bank- und Finanzwesen in Frankfurt näher kennenzulernen. „Einen vertieften Einblick in die komplexe Bankenwelt zu erhalten“ lautete folgerichtig eine von vielen geäußerten Erwartungen im Vorfeld der Ferienakademie. Diese dürften sich aufgrund des facettenreichen Programms auch erfüllt haben.
Am ersten Tag der Ferienakademie lernten die Teilnehmer die Frankfurt School of Finance and Management (FSF) kennen. Prof. Dr. Udo Steffens, Präsident der FSF, begrüßte die aus ganz Deutschland angereisten Schüler und erläuterte in seinem Eröffnungsvortrag die Entstehung und Entwicklung des Bankwesens in Deutschland. Zusätzlich gab er Anregungen zu Berufsperspektiven und Qualifizierungswege im Bank- und Finanzwesen.
Prof. Dr. Adalbert Winkler hingegen lenkte in einem zweiten Vortrag die Aufmerksamkeit der Stipendiaten auf das Thema Euro.
Im Anschluss ging es für die Gruppe zur Deutschen Bank, wo sie von Michael Tirpitz – Direktor Marketing –wissenswertes über das Privatkundengeschäft der Deutschen Bank erfuhren. Sie erarbeiteten im Rahmen eines kleinen Workshops eigene Ideen zur „Bank der Zukunft“ und zur „Rolle von Banken in der Gesellschaft“. Im Dialog mit den Bankangestellten erörterten sie zudem auch Fragen zu beruflichen Möglichkeiten und Karrierewege in einer Großbank.
Der zweite Tag der Ferienakademie führte die Teilnehmer zur Credit Suisse Deutschland AG (CS). Nach der offiziellen Begrüßung durch Michael Rüdiger, Geschäftsführer der deutschen Dependance, stellten viele Manager ihre Arbeitsbereiche und Themengebiete vor. Wie entwickeln sich Kurse? Wann erscheint es sinnvoll sich von Aktien zu trennen und wann kauft man neue dazu? Diese und viele weitere Aspekte erörterten die Bankmanager zusammen mit der Gruppe. Ein Besuch des CS Trading-Desk sowie eine Visite bei der Deutschen Börse standen ebenfalls auf dem Programm.
Zum Abschluss ging es zurück in die Frankfurt School of Finance, um bei einem mehrtägigen Bankenplanspiel das erworbene Wissen zu vertiefen und zu festigen. BankEmotion – so der Name des Planspiels – vermittelte den Schülern spielerisch die Funktionsweise von Banken sowie einige Grundlagen der Bankbetriebslehre. Als Bankvorstände von fünf fiktiven Banken schlüpften sie in die Rolle von Entscheidungsträgern und sorgten sich um die Eigenkapitalmehrung der eigenen Bank.
Die Stipendiatinnen und Stipendiaten haben in ihren Osterferien fünf spannende Tage in Frankfurt erlebt und traten am Ende der Woche mit zahlreichen neuen Eindrücken ihre Heimreise an.



